ENTWICKLUNG GESAMTMARKT
 

IAZI TEMPERATURE INDEX

Der Marktzustand normalisiert sich

Die Immobilienmärkte sind aufs engste mit der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung verzahnt. So wird die Bautätigkeit beispielsweise stark vom Wohlstand, den Zinsen und der Bevölkerungsentwicklung beeinflusst. Umgekehrt ist die Kapitalisierungsrate, das heisst das Verhältnis des erzielbaren Nettoeinkommens einer Immobilie zu ihrem Kaufpreis, von der Entwicklung der Inflation, den Zinsen und des BIPs abhängig. Die Gesamtwirtschaft und der Immobilienmarkt sind in einer ständigen Wechselwirkung.

Ein Immobilienberatungsunternehmen muss deshalb bei der Analyse des Immobilienmarktes die makroökonomische Situation einbeziehen und ebenso Instrumente entwickeln, um diese Wechselwirkung darzustellen.

Ein Fiebermesser für den Immobilienmarkt

Der IAZI Temperature Index setzt Wirtschaftsdaten mit der Entwicklung des Immobilienmarktes in Beziehung und errechnet daraus die für die Marktemperatur massgeblichen Subindikatoren Tragbarkeit, Leverage, Preis-Miet-Verhältnis, Verwundbarkeit und Preisentwicklung. Diese sind in einem Gesamtindex aggregiert.

Aggregierter Indexstand: Langsame Erholung in Sicht

Der Indexstand des IAZI Temperature Index liegt derzeit bei 39.3 Grad(Anfang 2015: 39.5 Grad; Veränderung: -0.2 Grad). Nachdem die Häuserpreise seit 2012 in vielen Regionen und an den Hotspots stark angestiegen sind, befindet sich der Schweizer Immobilienmarkt zurzeit in einer Beruhigungsphase. Die Verschärfungen bei den Kreditvergaberegeln oder die Unsicherheiten bezüglich Zuwanderung haben zu dieser Situation beigetragen.